Ich bin Autorin und kein Content Creator

Autorin sein statt Content Creator

Manchmal fühle ich mich überrumpelt.

Von all den perfekten Videos auf Instagram. Von den perfekten Hooks, die sitzen. Von Storytelling, das scheinbar immer funktioniert. Von Reels, die genau wissen, wie sie mich und tausende andere in den ersten Sekunden in den Bann ziehen.

Von all den “Helfer”-Reels, die dir genau zeigen, wie das alles funktionieren soll.

– Kommentiere nur “Ich will” und ich zeige dir, wie es geht. –

Und dann sitze ich da und frage mich: Wie soll ich da mithalten?

Ich jage Ideen hinterher. Versuche, Content Creator zu spielen. Laufe dem perfekten Reel nach. Aber die Wahrheit ist: Ich bin kein Content Creator.

Ich bin Autorin.

Oder zumindest will ich es sein.

Denn in letzter Zeit kommt das Schreiben viel zu kurz.

Als ich meinen Blog gestartet habe, war das anders. Jede Woche erschien ein neuer Beitrag.

Über alles Mögliche. Gedanken, Geschichten, Dinge, die mich beschäftigt haben.

Und genau das soll bleiben. Denn mein Blog ist vivisview. Es ist meine Website als Autorin. Ein Ort, an dem ich Dinge mit euch teilen möchte. Dinge, die unterhalten, vielleicht inspirieren oder mir selbst helfen. Und von denen ich hoffe, dass sie euch ebenfalls weiterbringen.

Doch der Beruf als Autorin, zumindest neben meinem Job, ist mittlerweile eng verbunden mit dem eines Content Creators. Um Bücher zu verkaufen, müssen wir sichtbar sein. Wir sollten uns abheben, eine Community aufbauen, Menschen unterhalten. Im besten Fall taucht in jedem Video auch noch das Buch auf, das wir bewerben wollen, damit es bloß nicht vergessen wird.

Also beschäftigen wir uns zusätzlich mit Algorithmen, Psychologie und menschlichem Kaufverhalten.

Für mich ist das unfassbar anstrengend. Geht es euch auch so?

Je mehr Zeit ich in Reel-Ideen und Post-Formate investiere, desto weniger Zeit bleibt für meine eigentlichen Projekte. Für meine Geschichten. Für meine Texte.

Ich bin zu dem Entschluss gekommen: Das lohnt sich so nicht.

Wozu das Ganze, wenn das Schreiben zu kurz kommt?

Zwischen Schreiben und Sichtbarkeit

Also habe ich mir gerade eine einfache Frage gestellt: Was will ich mit meinen Posts eigentlich erreichen? Was steckt wirklich dahinter? Seht ihr, was ich euch zeigen möchte, oder verliere ich mich dabei?

Ich will euch mitnehmen. Euch einen Einblick geben in die Gründe zu meinen Buchprojekten.

Denn hinter jeder Idee steckt etwas, das mich antreibt, bewegt und nicht mehr loslässt.

Genau das möchte ich teilen. Natürlich so, dass es auch Menschen erreicht, die mir bisher nicht folgen.

Aber ich will es auf meine Weise tun.

Also entschuldigt mich, wenn ich nicht immer den perfekten Hook habe. Wenn ein Reel nicht perfekt ästhetisch ist. Wenn ich mal mehr und mal weniger präsent bin.

Ich will euch unterhalten. Ich will zeigen, dass Autorin zu sein nicht immer einfach ist. Und gleichzeitig ist es das doch.

Denn es ist einfach. Schreiben.

Ich bin Autorin und nicht Content Creator. Auch wenn ich versuche, sichtbar zu bleiben.

Mich zu zeigen und meine Projekte zu teilen.

Aber ich werde das immer aus Vivis View tun.

2 Replies to “Ich bin Autorin und kein Content Creator”

  1. Ich glaube, dass viele Autor:innen deine Gedanken sehr gut nachvollziehen können. Mir geht es zumindest genauso. Wichtig ist, dass man an der ganzen Sache noch immer Spaß hat und sich selbst in dem ganzen Perfektionismus-Strudel nicht verliert. Deine Postings sind authentisch, sind sind DU. Und das ist das, was zählt! Die richtigen Menschen werden ihren Weg zu dir finden 🤍✨

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