10 Jahre später und irgendwie ein anderes Leben

Irgendwie ist es verrückt.

Mein Leben im Jahr 2026 sieht ganz anders aus, als ich es mir früher vorgestellt habe.
Und gleichzeitig … ist es genau das Leben, von dem ich einmal geträumt habe.

Die Veränderungen kamen nicht auf einmal.
Sie kamen leise. Schleichend.
Manchmal waren sie kaum spürbar.

Und manchmal kamen sie schnell und laut.

Und dann blickt man zurück und merkt:
Alles ist anders.

2016 vs. 2026

2016 habe ich nur davon geträumt, Autorin zu sein.
2026 bin ich es.

2016 konnte ich mir Kinder nicht wirklich vorstellen.
2026 habe ich zwei.

2016 hätte ich mich niemals getraut, mich im Internet zu zeigen.
2026 filme ich Content und spreche mit euch.

2016 habe ich Vollzeit gearbeitet
und meinen Traum eigentlich nicht verfolgt.

2026 arbeite ich immer noch in meinem Brotjob –
aber jetzt arbeite ich auch an meinem Traum.

Was in 10 Jahren alles passieren kann

Wenn ich heute zurückblicke, wird mir bewusst:
Veränderung passiert nicht immer dann, wenn wir sie erwarten.

Sie passiert in kleinen Entscheidungen.
In Momenten, in denen wir mutig sind.
Leise und stetig bahnt sie sich ihren Weg.

Und manchmal passiert sie auch einfach,
weil wir dranbleiben.

Und genau darum geht es in meinem neuen Buch

Mein Buch „DEMP“ spielt genau zwischen diesen Jahren.
Zwischen 2016 und 2026.
Zwischen dem, was war
und dem, was daraus geworden ist.

Es geht darum, was in dieser Zeit alles passieren kann.
Was sich verändert.
Und was es mit uns macht.

Und um die Frage:
Was passiert, wenn wir plötzlich mit unserer eigenen Vergangenheit konfrontiert werden?

Hast du dir dein Leben so vorgestellt?

Hast du dir 2016 dein Leben so vorgestellt, wie es heute ist?

Vielleicht bist du genau da, wo du immer hinwolltest.
Vielleicht bist du näher dran.

Oder vielleicht fühlt es sich ganz anders an,
als du es dir jemals ausgemalt hast.

Und das ist okay.

Manchmal verirrt man sich, ohne es zu merken

Manchmal gehen wir Wege, die sich richtig anfühlen.
Bis wir merken, dass wir uns ein Stück weit verloren haben.

Und manchmal merken wir es nicht einmal.
Weil es ganz leise passiert.

Eleonor weiß es noch nicht

Eleonor, die Protagonistin in meinem Romanprojekt DEMP, hat sich verirrt.
Nur weiß sie es noch nicht.

Bis sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.
Und plötzlich alles infrage steht.

Und vielleicht betrifft das uns alle ein bisschen

Denn wenn wir ehrlich sind:
Wer von uns ist schon genau auf dem Weg geblieben,
den er sich früher einmal vorgestellt hat?

Vielleicht ist genau das der Punkt.

Dass sich Dinge verändern dürfen.
Dass wir uns verändern dürfen.

Und dass wir manchmal erst rückblickend verstehen,
wie weit wir eigentlich gekommen sind.

Oder vielleicht wird uns bewusst,
wie sehr wir uns verirrt haben.

Beides darf da sein.

Wir dürfen uns verirren.
Und wir dürfen mutig sein,
wieder etwas zu verändern.

Danke, dass du mich auf diesem Weg begleitest.
Das bedeutet mir mehr, als ich oft in Worte fassen kann.

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